Am Montagabend hat sich die Bürgerinitiative Kavernenfeld Epe zur Generalversammlung getroffen. Die Generalversammlung fand im kleinen Rahmen statt und die Corona Hygieneregeln wurden selbstverständlich eingehalten.

Das Top Thema der diesjährigen Versammlung war das Thema Vermessung, im speziellen die Möglichkeiten der hochpräzisen Satellitenvermessung. Herr Antonio Josefs – Bauingenieure mit umfangreicher Expertise im Tiefbau und Tunnelbau - von der FDP Ortsverband hat das komplexe Thema präsentiert. Seit  1990 liegen Satelliten-Bilder/Messungen für das Kavernenfeld Epe vor. Diese Bilder sind verfügbar und qualifizierte Firmen können anhand dieser Bilder die horizontale und vertikale Verschiebung anhand verschiedenster Punkte wie z.B. Gebäudekanten, Brücken, Straßen usw. darstellen. Der Vorteil der Satelliten Messung gegenüber einer herkömmlichen Messung ist die Genauigkeit, die Granularität der Messung – heutzutage überfliegen die Satelliten alle 6 Tage das Kavernenfeld - und die freie Wählbarkeit der Messpunkte. Das Liegenschaftskatasteramt des Kreis Borken tätigt auch Messungen – Auszug aus der WN vom 19 August – jedoch werden die Werte anhand von 43 statischen trigonometrischen Punkten festgestellt. Die Messergebnisse die das Katasteramt Borken am 17 August dem Ausschuss Verkehr und Umwelt der Stadt Gronau für das Kavernenfeld vorgestellt hat, decken sich mit den Satellitenmessung. Die Messung des Katasteramtes ergaben Absenkungen von bis zu 53cm im Zeitraum 2006 bis 2016 und zusätzlich Verschiebungen von bis zu 20cm im gleichen Zeitraum.  Der FDP Ortsverband mithilfe des CDU Ortsverbandes haben für den Haushalt 2020 die Mittel für die Satellitenvermessung beantragt. Diese Mittel sind derzeit mit einem Sperrvermerk versehen, aber beide Parteien und der Bürgermeister Herr Doetkotte sehen gute Chancen die Mittel kurzfristig frei zu geben. Die Ergebnisse der Satellitenmessung sind unabhängig und die Messung zeigt die Auswirkungen der Senkungen und Verschiebungen im Kavernenfeld, hervorgerufen durch die Kavernen der SGW und das alles über den Zeitraum von 1990 bis heute. Anhand der Messergebnisse lassen sich dann die Veränderungen der  Gewässer, mögliche neue Überschwemmungsgebiete, Auswirkungen auf die Infrastruktur wie Leitungen und Straßen und Setzungen der Häuser im Kavernenfeld erkennen. Wir als BIK unterstützen diese Idee und hoffen auf die ersten Ergebnisse zum Frühjahr 2021.

Weitere Punkte der Versammlung waren die Geräusch-Emission vom Heliumwerk und das die SGW aufgrund der letzten drei trockenen Sommer das Wassermonitoring noch nicht gestartet hat. Angemerkt von den Zuschauern wurde, dass das Monitoring der Bäche im Amtsvenn bereits im Jahr 2015 starten sollte und das auch im Amtsvenn die letzten drei Sommer sehr trocken waren jedoch außerhalb des Sommers zum Teil erheblicher Niederschlag gefallen ist.

 

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Protokoll
Info über Versammlung der BIK Epe vom 24.08.2020
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Bilder aus Versammlung 2020




Info Abend am 11.09.2017

Mehr als 60 Personen haben den Info Abend verfolgt. Der LVBB in Person von Uli Behrens und Klaus Wagner haben den LVBBB vorgestellt. Frau Jürgens möchte zusammen mit den BIK die Schäden an den Häusern im KAvernenfeld weiter verfolgen.


 

Versammlung  Gaststätte Alte Tenne –

11. September 2017

 

 

Als Gäste von der LVBB                 Ulrich Behrens  und Klaus Wagner.

 


 

Die Vorstandssprecher Klaus Wagner und Ulrich Behrens besuchten die kürzlich zum LVBB beigetretene Bürgerinitiative in Epe (Gronau). Sie konnten sich vor Ort über das Desaster des Ölunfalls von 2014 informieren, bei dem einige Tausend Tonnen Öl aus einer unterirdischen Kavaerne austraten. Wie bekannt hatte die BR Arnsberg als Bergbehörde die Gefahren ignoriert, die sich aus dem Druckabfall im Februar 2014 erschließen ließen. Eine Woche nach der Freigabe des normalen Betriebes kam es dann zu dem unsäglichen Ölaustritt. Der Landwirt S. musste daraufhin seinen Hof aufgeben und wurde umgesiedelt. Ein großes Areal musste von der Öl-verseuchten Erde befreit werden. Trotzdem tritt immer noch  weiter Öl aus.

 

Am Abend waren die Vertreter des LVBB Gast auf einer Bürgerversammlung, auf der über die Probleme mit den Bergschäden durch die Öl- und Gaskavernen aufgeklärt wurde. Große Einigkeit herrschte darüber, dass der lokale Unternehmer, die Salzgewinnungsgesellschaft (SGB), endlich die Meinung akzeptieren muss, dass durch seine Tätigkeit Schäden an der Oberfläche entstehen können. Ähnlich wie früher am Niederrhein über Jahrzehnt behauptet wurde, verweigert die SGB schon die theoretische Möglichkeit, dass durch das Absenken der Oberfläche Bergschäden entstehen können.

Thema des Abends war auch die Gründung eines Vereins. Hier fand sich eine breite Zustimmung. Die Aktivisten um Holger Peerevort wollen in naher Zukunft die erforderlichen Schritte dazu einleiten

Bild:   Vorstandsprecher LVBB

v. l. Ulrich Behrens und Klaus Wagner  BIk Epe Vorsitzender Holger Perrevort


Aufruf

Mai 2018 Hubertusschützenfest

im Kavernenfeld Epe