Überblick einiger E-mails  -- Kavernenfeld Epe / SGW / Bezirksregierung --

Sitzung -- Geräusche 

 

Review Ausschusssitzung Stadt Gronau

 von Holger Perrevort

 An :'Meyer, Stefan'<stefan.meyer@solvay.com>;

 

 Sehr geehrter Herr Meyer,

 Wir von der BIK EPE e.V. haben der Sitzung am Dienstagabend beigewohnt und aus Ihren Vortrag heraus die folgenden Fragen mitgenommen:

 

  1. Können Sie uns bitte die Präsentation senden, via Email.
  2. Fristen für die Verjährung würden uns als Anwohner auch interessieren?!
  3. Höhe des Bergchadensfonds und dedizierte Geldbetrag für das Kavernenfeld Epe?!
  4. Höhe der Rückstellungen für die Ewigkeitskosten?!
  5. Weiterhin sprachen Sie von ein Notfallsfonds. Was versteckt sich dahinter und wie hoch ist dieser angefüllt?!
  6. Sie sprachen in der Sitzung von 200-250 Kavernen. Nach unserem Stand sind derzeit 150 gesohlt. Ist das das Ausbauziel von Solvay?
  7. Sie sprachen davon, dass der Hochwasser Schutz ausgebaut werden muss. Wir waren erfreut, das von Ihnen zu hören. Wann rollen die Bagger bzw. welche konkreten Maßnahmen sind geplant. Die Möglichkeit der Abschottung der Dinkelzufliessenden Gewässer aus dem Kavernenfeld heraus würde die Anwohner des Kavernenfeldes kurzfristig beruhigen.

Ich freue mich auf Ihr Feedback!

Gruss

Holger Perrevort

Kottiger Hook 2

 48599 Gronau

 

 Re: Review Ausschusssitzung Stadt Gronau

 Von 'Meyer, Stefan'<stefan.meyer@solvay.com>;

 

Sehr geehrter Herr Perrevort,

die Präsentation wurde bereits als PDF an die Stadtverwaltung gesandt, die diese wohl demnächst über die Homepage zur Verfügung stellt.

Aktuell besteht das Kavernenfeld Epe aus lediglich 114 Kavernen, die am vorherigen Dienstag genannte Zahl zwischen 200-250 bezog sich auf alle (theoretisch) möglichen Kavernenstandorte, ohne das diese bereits konkret geplant, beantragt oder genehmigt sind.

 

Zum Thema Hoch-/Grundwasser hatte ich aufgeführt, dass sich die Situation durch die bergbaulichen Aktivitäten der letzten 45 Jahre nicht relevant verschlechtert hat. Ob und wie sich dies in Zukunft ändert, soll unter anderem das ebenfalls genannte Grund-/Oberflächenwassermodell klären. Basierend auf diesen Erkenntnissen würden eventuell notwendige Maßnahmen geplant und umgesetzt. Zu den weiteren gestellten Fragen würden wir uns gegebenenfalls gegenüber dem Ausschuss der Stadt Gronau äußern, inbegriffen der Handhabe der Verjährungsfristen.

 

 Mit freundlichen Grüßen und Glückauf

 Stefan Meyer

 Salzgewinnungsgesellschaft 

Westfalen mbH & Co. KG 
Graeser Brook 9 
48683 Ahaus 

 

 


 

 

AW: Review Ausschusssitzung Stadt Gronau vom 25.09.2018

von ralf@makler-elbers.de

an  Meyer Stefan

 

 Sehr geehrter Herr Meyer,

 vielen Dank für Ihre Antwortmail an Holger Perrevort.

 

In der Vergangenheit waren Sie/oder SGW immer sehr sensibel, wenn wir Ihnen mit ganz konkreten Fragen näher  auf den Pelz gerückt sind und Druck gemacht haben.

Dies war leider immer wieder erforderlich, weil wir auf unsere gestellten Fragen keine konkreten und verlässlichen

Antworten erhielten, die man endlich mal als Fixpunkte und Fakten ansehen konnte.

Lese ich mir Ihre Mail durch, so zieht sich das „nichtssagende Antworten“  hier wieder weitgehend wie ein roter Faden weiter durch das ganz Thema.

Einerseits stellen Sie sich nach Außen als die zuverlässigen und kompetenten Partner in allen Fragen rund um die

Kavernen pp. dar,  dessen Gesprächsbereitschaft bis ins unermessliche geht und die selbstverständlich alle Konsequenzen aus dem Salzbergbau tragen.  

 Andererseits wollen Sie aber eines immer noch nicht eingestehen und erst recht nicht akzeptieren: 

 

 Wir sind die Betroffenen.

 

Wir haben unter den heute bereits vorhanden Folgen Ihrer Tätigkeit zu leiden, auch

 

wenn Sie diese bisher stetig leugnen (Brummgeräusche, Risse, Überflutungen usw.).

 

Wir werden von Ihnen in den wichtigen Punkten weiterhin unwissend gehalten.

 

Aber: Wir haben ein Recht auf Information.

 

 Wenn Sie hier schreiben, sich  „gegebenenfalls“ der Politik gegenüber zu den von uns gestellten Fragen stellen wollen,

 so ist das von uns ja schon wohl als sehr großzügiges Entgegenkommen Ihrerseits anzusehen.

 Nein Herr Meyer:  das ist eine bodenlose Hochmütigkeit,  was haben Sie uns gegenüber zu verheimlichen?

 Warum beantworten Sie uns als Betroffene die Fragen nicht und gehen auf die Punkte 2 – 3 – 4 – 5 nicht ein ?

 Verstehen Sie das als fairen und offenen Umgang miteinander, auf den Sie ja in der Öffentlichkeit  immer für sich propagieren  ????

 Schon jetzt meine Entschuldigung, dass ich Ihnen hier (wieder mal) Druck mache.  Aber das wird so lange von uns geschehen, wie Sie uns unsere Fragen nicht ganz konkret beantworten.

 

Einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen

 Ralf Elbers

 Ihr Maklerbüro in Epe                         

 


 

Von: Meyer, Stefan [mailto:stefan.meyer@solvay.com]
Gesendet: Freitag, 19. Oktober 2018 13:58
An: Elbers, Ralf <ralf@makler-elbers.de>
Cc: Erwin Dahlhues <erwin.dahlhues@t-online.de>; Hans-Joachim Wendland <wendland@jobfind4you.de>; Helmut Wüpping <h-wuepping@web.de>; michael.scherping@t-online.de; Holger Perrevort <holger@perrevort.de>
Betreff: Re: Review Ausschusssitzung Stadt Gronau

 

 Sehr geehrter Herr Elbers,

 es freut uns, dass Sie unsere Bemühungen zum offenen Umgang lobend erwähnen. Wir kommen bereits seit Jahren unserer gesetzlichen Informationspflicht (und Ihrem Informationsrecht) stärker als gefordert nach.

 

Für sämtliche Verpflichtungen die Wiedernutzbarmachung der Oberfläche und die langzeitsichere Verwahrung des Standortes betreffend bildet die SGW ausreichend finanzielle Sicherheiten. Dies wird regelmäßig durch Wirtschaftsprüfer und die Bergbehörde geprüft. Mit den Ausführungen vom 25.09.2018 sollte verdeutlicht werden, dass aktuell im bebauten Gebiet keine Bergschäden  - aufgrund der zu geringen Bodenbewegungen (max. Schieflage ca. 0,7 mm/m, max. Längenänderung ca. 0,7 mm/m; im Kottiger Hook Schieflage ca. 0,3 mm/m, Längenänderung ca. 0,2 mm/m) - auftreten können und dies auch in Zukunft nicht zu erwarten ist. Die Frage, ob sogenannte "Ewigkeitskosten" entstehen, wird u.a. durch das Grund- und Oberflächenwassermodell geprüft.

 

Sie schreiben weiterhin, dass Sie unter unserer Tätigkeit leiden und beziehen sich dabei auf Brummgeräusche, Risse und Überflutungen. 

 

Die Brummgeräusche wurden vor einigen Jahren durch die Bergbehörde geprüft, wobei kein objektiver Grund für deren Auftreten, geschweige denn ein Zusammenhang zu bergbaulichen Aktivitäten im Kavernenfeld Epe, nachgewiesen wurde. 

 

Die an Häusern existierenden Risse haben wir in Abstimmung mit den Eigentümern dokumentiert. Ein Zusammenhang zwischen bergbaulichen Bodenbewegungen (da zu geringe Bewegungen) und den dokumentierten Schäden lässt sich nicht festestellen.

 

Überflutungen traten im Bereich Kottiger Hook vor allem im Mai 2014 auf, als bei einem starken Niederschlag u.a. die Gräben infolge übermässigen Unkrautbewuchses ihre Funktion nicht mehr erfüllen konnten. Generell gilt, dass lokal begrenzte Starkniederschläge bei der Dimensionierung des Hochwasserschutzes keine Berücksichtigung finden, da solche singulären Ereignisse in ihrer Häufigkeit und Auswirkung weder vorab prognostizier- noch beherrschbar sind.

 

Die vom Rand der Senkungsmulde beeinflussten Abschnitte der Dinkel unterliegen nur sehr langsam ablaufenden Senkungen, demzufolge dort in den nächsten Jahren nicht mit einer relevanten Verschlechterung des Hochwasserschutzes zu rechnen ist. Ob weitergehende Maßnahmen erforderlich sind, wird u.a. durch das bereits angesprochene Grund- und Oberflächenwassermodell ergründet. 

 

Zum Punkt Verjährungsfristen hält sich die SGW an die gesetzlichen Vorgaben und prüft gemeldete Schadensfälle im Einzelfall. 

 

Die obigen Ausführungen zusammenfassend können wir nicht erkennen, dass aus der bloßen räumlichen Nähe allein eine Betroffenheit folgt, die einen Abwehr- oder Ersatzanspruch begründen würde - dieser entsteht nur bei Erreichen oder Überschreiten gesetzlicher Grenzwerte.

 

 

 AW: Review Ausschusssitzung Stadt Gronau

 An: Stefan Meyer

 Gesendet :  22.10.2018

 Cc:  'Erwin Dahlhues' Hans-Joachim Wendland' Helmut Wüpping' Michael Scherping  ,Holger Perrevort' ;kottighvb@t-online.de ;sonja.juergens@gronau.de

 

 Sehr geehrter Herr Meyer,

 vielen Dank für Ihre Mail.

 

 Leider bestehen sowohl seitens Ihres Hauses und auch seitens der Bezirksregierung die Nichtanerkennung unserer

 

Probleme/Schäden  nur aus bloßem Bestreiten und Ignorieren – das ist genau Ihre Vorgehensweise.

 

 Brummgeräusche:

 Diese wurde wissenschaftlich gemessen und nachgewiesen, selbst in genauer Frequenz- und Laustärkenangabe !!!!!.

 

 Was macht die Bez.-Reg?:  Auf meine Aufforderung an die Bezirksregierung, diese orten zu lassen, Ursache festzustellen

 und dann abzustellen, haben wir eine Art pauschale Gegendarstellung bekommen nach dem Motto:   kann gar nichts

 mit dem Salzbergbau zu tun haben, niemand der Betreiber erzeugt diese Geräusche.

 

Im Klartext: man weiß zwar nicht wo es herkommt ! Aber auf keinen Fall vom Bergbau/Betrieb !  Geht’s noch ?

 

Ich habe erst in der letzten Woche nochmals die Bez.-Reg. aufgefordert, hier endlich aktiv zu werden, denn diese hat

nämlich bis heute nichts gemacht, was Feststellung/Ortung  der Geräusche angeht – außer sie zu bestreiten.  

 >>>>      Wir haben Beweis angetreten    <<<<<<.  Die Bez.-Reg./ oder auch SGW  tut nichts, außer zu bestreiten.  

 

 Überflutungen:

Auch hier gibt es immer größere Probleme, die einfach wegdiskutiert werden. Fragen Sie bitte mal zum Beispiel bei

Thomas  Kottig  nach und schauen sich dort die entstandenen Schäden durch Wasser an.  

Weitere Überflutungen in Weide- oder Ackerflächen, die es früher nie getroffen hat, sind doch ebenfalls die letzten

 Jahre mehrfach aufgetreten, bisher Gott sei Dank ohne Folgeschäden  – auch hier: was nicht sein darf, kann nicht sein.  

 

Risse in den Häusern:

Hier haben wir seit 2008 eine immer größer werdende Anzahl von Immobilien im Kottiger Hook und Umfeld, die von

Rissschäden betroffen sind. Woher kommt das ?  Wind ?  Altersschwäche ? Oder ein sich bewegender Untergrund ?

Ob es nun direkt mit dem Salzbergbau oder indirekt den immer weiter absinkenden Grundwasserständen durch den

Bergbau zusammenhängt, ist uns dabei völlig egal.

 

Fakt sind:   Risse erst ab ca.  2008 in zunehmender Zahl, Fakt ist ein abgesenkter Grundwasserspiegel in den letzten ca. 20

Jahren von über 1,5 m und das dieser bei dem torfigem Untergrund mit dazu beiträgt, die Fundamente unserer Häuser

instabil zu machen, sollte eigentlich Jedem klar sein.

Wie erklären Sie sich denn neben den Rissen auch bei uns festgellten Schiefstand unseres Hauses.

Unser Haus Kottiger Hook 1 b zum Beispiel senkt sich zum Norden hin (gegen die Senkrichtung der Erdoberfläche

im Kavernenfeld).   Geht gar nicht – sagen Sie und die Bez.-Reg.    Logisch – sagen die Geologen .

Auf 2 m Höhe des Hauses gemessen kippt es um ca. 8 mm zum Norden. Das können Sie rund ums Haus messen, ist überall

synchron festzustellen  und von wegen der Mähr der betrunkenen Maurer in den Sechziger Jahren daher auch nicht

haltbar, dass hier mal eine Wand schief gemauert wurde.

Lt. Aussagen eines Geologen auch ganz einfach zu begründen: einseitig steht unser Haus vermutlich auf Torf,

auf der anderen Seite auf  festem Untergrund. Torf trocknet dann aus, zieht sich zusammen und schon kippt das Ganze.

Die bei uns im Haus festzustellenden Risse gehen übrigens damit genau konform diagonal durch unser Haus.   

Bez.-Reg. und SGW:   Darf nicht – kann nicht.

 

Ja näh – iss klaaar.   Hat mit Salzbergbau alles nicht zu tun. Nehmen Sie uns ruhig weiterhin nicht ernst und zeigen dieses

auch noch sehr deutlich. Wir nehmen es entsprechend zur Kenntnis.

 Mit freundlichen Grüßen

 Ralf Elbers        

 


 

 

 

 Am 09.10.2018 um 10:47 schrieb ralf@makler-elbers.de:

 

Sehr geehrter Herr Dörne,

mit vorstehender Mail aus 2014 habe ich Ihnen seinerzeit die Messergebnisse der Brummgeräusche in meinem Hause dokumentiert,

die klar und deutlich aus dem Erdreich/Untergrund kommen, da im Keller lauter als

bei uns im Wohnzimmer.

Als Reaktion kam seinerzeit ein Schreiben als Art  „Gegengutachten“ mit der pauschalen Behauptung,  es ist nichts festzustellen.

Auf der Versammlung bei Brefeld vor gut zwei Jahren haben Sie seinerzeit bestritten, von mir die Aufforderung  erhalten zu haben,

die Quelle der Geräusche zu ermitteln und das wir Ihnen sogar angeboten hatten, hierfür

Keller zur Verfügung zu stellen, um die Messungen/Ortungen durchzuführen.

Ich habe Ihnen daraufhin noch meine entsprechende Mail zur  „Erinnerungsauffrischung“  im Nachgang zu unserer Versammlung zukommen lassen.

Mittlerweile sind wir im Oktober 2018:

Was haben Sie als Bezirksregierung  konkret  bis heute zur Ermittlung der Quelle der eindeutig nachgewiesenen Brummgeräusche getan?

Diese nerven in den letzten Wochen, insbesondere an den Wochenenden,  nämlich wieder heftig und müssen dringend abgestellt werden, da sie einem permanent den Schlaf rauben.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf J. Elbers

 

 

WG: Messergebnisse Brummgeräusche

e-mail vom 16.10. 18

 

Moin Herr Dörne,  danke für die Info.

 

Nur:   hören Sie doch bitte endlich auf damit, uns hier wieder und wieder die Verantwortung in die Schuhe zu schieben, in dem Sie von uns wiederholt Protokolle anfordern, damit sind wir immer noch keinen Schritt weiter.

 

Sie haben doch sogar die nach wissenschaftlichen Methoden ermittelten Geräuschentwicklungen vorliegen und behaupten über Genest immer noch sinngemäß, es kann nicht sein, was nicht sein darf.

 

Die Geräusche sind nun mal unbestritten und sogar der in der Intensität und der Frequenz nachgewiesen .  Da - Punkt. Was soll dann hier noch ein Zeitprotokoll ??.  

 Wieder eine Grundlage schaffen, um zu sagen  – kann nicht?    

 

Es gibt hier übrigens diverse Anwohner, die diese Brummgeräusche aus dem Erdreich herrührend hören, da bin ich längst nicht der Einzige.  Sinnvoll kann es doch nur sein, die Quelle der Geräusche zu orten, alles andere macht doch keinen Sinn.

 

Also jetzt bitte ran:  Geräuschquelle lokalisieren, Ursache  erkennen, Ursache bekämpfen – nur so geht  es und das wollen Sie jetzt bitte endlich in Angriff nehmen, denn nur das ist zielführend. 

Ralf Elbers

 

Von: Dörne, Peter [mailto:peter.doerne@bra.nrw.de]
Gesendet: Dienstag, 16. Oktober 2018 13:11
An: 'ralf@makler-elbers.de' <ralf@makler-elbers.de>
Cc: Biermann, Christian <Christian.Biermann@bra.nrw.de>; Mergen, Gregor <gregor.mergen@bra.nrw.de>
Betreff: AW: messergebnisse brummgeräusche

 

Sehr geehrter Herr Elbers!

Danke für Ihre E-Mail vom 09.10.2018, die ich gerne wie folgt beantworte:

Ich bedauere es, dass Sie immer noch durch unbekannte Brummgeräusche belästigt werden.

Wie ich Ihnen mit E-Mail vom 18.04.2016 im Nachgang zur Informationsveranstaltung vom 11.04.2016 mitgeteilt habe, liegen mir bisher von keinem weiteren Anlieger im Kavernenfeld Epe Beschwerden über Brummgeräusche aus Kellerräumen vor. Dieses gilt auch weiterhin. Eine einzig ähnlich gelagerte Lärmsituation über  Brummlärm entstand eindeutig durch die „neuen Trafostation“ der RWE-Umspannstation an der Vennstraße. Hier hat es nach meiner Kenntnis bauliche Lärmminderungsmaßnahmen gegeben.

Zu den von Ihnen schon einmal eingereichten Lärmmessprotokollen aus 2010 hatte ich Ihnen eine Stellungnahme des Ingenieurbüros für Schall- und Schwingungsschutzes Genest (Messstelle gem. §§ 26, 28 BImSchG, anerkannte Güteprüfstelle gem. DIN 4109) mit Schreiben vom 22.10.2014 zukommen lassen. Das Büro Genest kam zu dem Ergebnis, dass kein kausaler Zusammenhang von Betriebsgeräuschen des Speicherbetriebes der damaligen E.ON Gas Storage (heute Uniper Energy Storage GmbH) mit der subjektiven Beeinträchtigung durch tieffrequente Geräusche von Bewohnern des Gebäudes „Kottiger Hook 1b“ besteht.

 

Eine Zuordnung der von Ihnen geschilderten Geräusche zu den bergbaulichen Aktivitäten der Bergbaubetreiber ist  für uns ohne die Angabe der genauen Zeiten nicht möglich.

Um die Geräusche bestimmten Aktivitäten zuordnen zu können, rege ich nochmals an, dass Sie eine Protokollierung der auftretenden Brummgeräusche vornehmen und mir die entsprechenden Protokolle zur Verfügung stellen.

 

Diese Protokolle können dann mit den Aktivitäten der Betreiber im Feld abgeglichen werden.

Ich hoffe der von mir vorgeschlagene Weg ist auch für Sie zielführend und ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen und Glückauf

Im Auftrag :  Peter Dörne

Bezirksregierung Arnsberg
Abteilung 6 "Bergbau und Energie in NRW"
Dezernat 62
Goebenstraße 25
44135 Dortmund

Telefon: 02931/82-3930

Fax: 02931/82-40841

Mail: peter.doerne@bezreg-arnsberg.nrw

 


Re: WG: Messergebnisse Brummgeräusche

Von: Helmut Wüpping

An:  ralf@makler-elbers.de ; peter.doerne@bezreg-arnsberg.nrw.de

frank.vetter@gronau.de ; erwin.dahlhues@t-online.de>;' wendland@jobfind4you.de>;michael.scherping@t-online.de ;sonja.juergens@gronau.de ;' holger@perrevort.de>;

 

Sehr geehrter Herr Dörne,

passend zum Thema Brummgeräusche aus dem Untergrund.

Ich möchte sie hiermit darauf aufmerksam machen das heute Morgen, 9.10.2018 in der Zeit von 5:30 Uhr - 6:15 Uhr,

einige Anwohner des Kavernefeldes durch ein sehr lautes und beängstigendes Geräusch aus dem Schlaf gerissen wurden.

Ich kann ihnen versichern das es kein Überschallflugzeug war. Unserer Vermutung nach kam das Geräusch aus Richtung RWE Verdichterstation.

Diese immer wieder auftretenden Geräusche wurden auch beider Versammlung vor zwei Jahren angesprochen und es wurde uns zugesagt das es Geräuschmessungen im Kavernenfeld geben wird.

Bislang hat sich auch da nichts ergeben. 

Einige Anwohner hatten sich im laufe des Jahres über die starke Geräuschbelästigung das Helliumwerks beschwert, worauf Messungen des Betreibers gemacht wurden.

Diese Messungen waren aber so angelegt das keine erhöhten Werte ermittelt werden konnten. Es ist auch schon vorgekommen das ein

14 tägigens Messprotokoll plötzlich keine Messwerte mehr aufweist.

Diese Vorgehensweise scheint Praxis bei den Betreibern zu sein.

Wie wollen Sie, als Aufsichtsbehörde, die Bewohner des Kavernenfeldes beschützen?

Wie Herr Elbers schon erwähnte, diese krank machenden Geräusche aus dem Kavernenfeld müssen aufhören.

 

Mit freundlichen Grüßen

 Helmut Wüpping

 

 

 

Sehr geehrter Herr Dörne,

heute Abend 14.10.18 in der Zeit von 17:34 Uhr -17:57 Uhr hat wieder ein Gasspeicher abgeblasen. Das Geräusch war wieder sehr laut und beängstigend.

Einige Anwohner machen sich sehr große Sorgen. Letzte Woche war die Ursache des Geräusches angeblich ein Computerfehler.

Was ist diesmal die Ursache? Wieder ein Computerfehler? Oder immer noch ein Computerfehler.

Ich denke wir sitzen auf einem Pulverfass das irgend wann mal in die Luft fliegt.

Wie wollen Sie, als Aufsichtsbehörde, die Bewohner des Kavernenfeldes beschützen?

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Wüpping

 

 

 

Sehr geehrter Herr Wüpping,

vielen Dank für Ihre Information. 

Nach Rücksprache mit allen unter Bergrecht stehenden Betrieben im Kavernenfeld Epe, 
ergaben sich keine Hinweise für einen Zusammenhang der von Ihnen am 16.10.2018 um
3.00 Uhr nachts wahrgenommenen Geräusche und den Aktivitäten der Betriebe. Sollten Sie noch weitere Informationen bzgl. der Quelle der Geräusche haben, wäre
ich für entsprechende Hinweise dankbar. Am 09.10.2018 und am 14.10.2018 kam es jeweils zu einer Störung auf dem
Erdgaskavernenspeicher Epe H-Gas der innogy Storage NWE GmbH. Diese Störungen haben die, von Ihnen wahrgenommenen, Notentspannungsvorgänge als
Sicherheitsreaktionen ausgelöst. Ein anlagentechnischer Gefahrenzustand oder eine Gefahr für das Personal oder die
Bevölkerung lag zu keinem Zeitpunkt vor. Falls Sie hierzu noch weitere Fragen haben, können Sie gerne mich oder auch den
Betriebsleiter Herrn Tenbrock-Ingenhorst der innogy Gas Storage NWE GmbH unter
der Telefonnummer +49(0)2565/9335-3410 kontaktieren. Generell gibt es für den Betrieb der bergbaulichen Anlagen betriebsplanmäßige
Regelungen und festgelegte Grenzwerte hinsichtlich der zulässigen
Geräuschemissionen. Die bisher durchgeführten Überwachungsmessungen haben ergeben, dass die
vorgegebenen Grenzwerte eingehalten werden. Sollte es dennoch zu unzulässigen Geräuschbelästigungen z.B. durch technische
Defekte kommen, werden diese im Einzelfall geprüft und entsprechende Maßnahmen
ergriffen. Allen bei der Bergbehörde vorgetragenen Beschwerden über Lärmbelästigung wurde
und wird nachgegangen. Ich hoffe Ihnen mit meinen Antworten weitergeholfen zu haben und stehe für weitere
Fragen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen, Christian Biermann Bezirksregierung Arnsberg Abteilung 6 - Bergbau und Energie in NRW Goebenstr. 25 44135 Dortmund Telefon: +49(0)2931/82-3969 Mail: Christian.Biermann@bra.nrw.de



Sehr geehrter Herr Dörne,
und schon wieder ein lautes Geräusch im Kavernenfeld. 25.10.2018 um 1.57 Uhr ein lautes
Brummen. Was ist da los?
Es wird davon geredet das von den Unternehmen im Kavernenfeld Mikrofone in die Erde gesetzt
wurden. Ist das richtig? Haben Sie davon Kenntnis? Oder ist das in der Zukunft geplant?
Was können Sie uns darüber sagen.

Mit freundlichen Grüßen Helmut Wüpping



Sehr geehrter Herr Wüpping,

ich bedauere, dass Sie wiederholt durch Geräusche belästigt werden. Ich habe bei
allen Betreibern im Feld die Aktivitäten bzw. Betriebszustände zu der von Ihnen
genannten Uhrzeit abgefragt. Bislang konnte ein Zusammenhang zwischen dem von
Ihnen wahrgenommenen Geräusch und den bergbaulichen Aktivitäten im Feld nicht
ermittelt werden. Handelte es sich bei dem Brummen um ein einmalig um 1.57 Uhr
aufgetretenes Geräusch oder dauerte es über einen gewissen Zeitraum an?
Bei den von Ihnen angesprochenen Mikrofonen in der Erde des Kavernenfeldes Epe,
handelt es sich um Instrumente für mikrosemeismische Untersuchungen. Das
Unternehmen, welches die Untersuchungen durchgeführt hat, macht hierzu die
folgende Aussage: "Die Uniper Energy Storage betreibt in Rechtsnachfolge seit den
1970er Jahren eine Kavernenspeicheranlage am Standort Epe. Bereits in 2000 hat
die Ruhrgas AG mikroseismische Verfahren als Instrument der operativen
Betriebsführung von Kavernen betrachtet. Anwendungsmöglichkeiten wurden dabei
nicht gesehen.
Technologische Fortschritte haben die Uniper Energy Storage bewogen, die
Anwendungsmöglichkeiten mikroseismischer Verfahren erneut zu prüfen. Hierzu
wurden 2017 und 2018 am Standort Epe Testmessungen durchgeführt, die bislang
keine praktischen Einsatzmöglichkeiten für mikroseismischer Verfahren aufgezeigt
haben. Uniper Energy Storage wird sich auch weiterhin mit der Technologie
auseinandersetzen." Zwischenzeitlich wurden, wie durch die Uniper Energy Storage
ausgeführt, die Untersuchungen beendet und die Mikrofone wieder entfernt.
Ich hoffe ich konnte Ihnen mit meinen Antworten weiterhelfen. Bei Rückfragen
stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Biermann Bezirksregierung Arnsberg
Abteilung 6 - Bergbau und Energie
in NRW Goebenstr. 25 44135 Dortmund
Telefon: +49(0)2931/82-3969 Mail:
Christian.Biermann@bra.nrw.de